BIM Vortrag Wirtschaftsförderung Datteln

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Am 06. März 2019 fand die Veranstaltung "Digital planen und bauen" organisiert von der Wirtschaftsförderung Datteln statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung konnte Hannah Exner einem interessierten Publikum aus verschiedensten Wirtschaftszweigen mit den Grundlagen und möglichen Anwendungen von BIM vertraut machen. Einen ausführlichen Bericht finden Sie auf der Website der Wirtschaftsförderung Datteln: https://www.datteln.de/08_Wirtschaft/News.asp?form=detail&db=544&id=76

 

Zweiter "BIM-Nachmittag" an der RUB

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Gestern, am 22.01.2019 fand zum zweiten Mal ein „BIM-Nachmittag“ an der Ruhr-Universität Bochum statt. Im Rahmen des Projekts „Mittelstand 4.0 - Kompetenzzentrum Planen und Bauen“, wurde die Veranstaltung vom Lehrstuhl für Informatik im Bauwesen ausgerichtet; Referent war Prof. Dr.-Ing. Markus König.


Die Veranstaltung zum Thema "Herausforderungen beim Datenaustausch mittels IFC", war mit rund 20 Teilnehmer*innen wie gewohnt gut besucht. IFC (Industry Foundation Classes) ist ein offenes Austauschformat für die Beschreibung von digitalen Bauwerksmodellen. Das Format beinhaltet die logische Struktur, die Eigenschaften und die Geometrie der einzelnen Bauteilelemente und wird von zahlreichen Softwareherstellern weltweit unterstützt.
Die Veranstaltung schloss mit einer Diskussionsrunde, in der die Teilnehmer*innen ihre Fragen zum Thema aus der Praxisperspektive zur Sprache bringen konnten.

Die BIM-Nachmittage sind ein regelmäßides Veranstaltungsformat zu innovativen Themen im Rahmen der Digitalisierung des Bauwesens.

Weitere Information finden sich hier.
Zukünftige Veranstaltungen werden ebenfalls auf dieser Seite bekanntgegeben.

Wettbewerb „Auf IT gebaut“ 2019: Drei Preise für RUB-Talente

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Auch in diesem Jahr wurden im Rahmen des Wettbewerbs „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ junge Nachwuchskräfte für ihre herausragenden und praxisgerechten IT-Lösungen in den Bereichen Handwerk und Technik, Baubetriebswirtschaft, Bauingenieurwesen und Architektur ausgezeichnet. Mit ihren Arbeiten zeigten die Preisträger*innen, dass die Baubranche innovativ, modern und technikorientiert ist.

Insgesamt zwölf Preise sowie erstmalig einen Sonderpreis Startup überreichte MinDirig Dr. Gäckle, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs am 15. Januar 2019. Davon gingen drei Preise an Arbeiten des Lehrstuhls für Informatik im Bauwesen.

Im Bereich Bauingenieurwesen erzielte Philipp Hagedorn, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Informatik im Bauwesen, den zweiten Platz mit seiner Masterarbeit „Implementierung eines Toolkits für den Information Container for Data Drop“, die zusammen mit der Universität Hannover betreut wurde.

Der dritte Platz im Bereich Bauingenieurwesen wurde an Tabea Engelmann für ihre Bachelorarbeit „Entwicklung eines Konzepts zur Berücksichtigung von Unschärfen in Baugrundmodellen“ vergeben, die sie am Lehrstuhl für Informatik im Bauwesen im Rahmen des SFB 837 umsetzte.

Der Sonderpreis Startup ging an Markus Scheffer für die Arbeit „Prozesssimulation als Teil der digitalen Projektabwicklung im Bauwesen“. Herr Scheffer ist Doktorand im SFB 837 am Lehrstuhl für Informatik im Bauwesen und gründete aus diesem heraus das Unternehmen SD Ingenieure GmbH.

Weitere Informationen zum Wettbewerb: www.aufitgebaut.de

Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen weiterhin viel Erfolg!

Fotos: RKW e.V./BILDKRAFTWERK/ Hans-Rudolf Schulz

BIM ist die Zukunft: Prof. Dr.-Ing. Markus König im Interview

 

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Die Zukunft des Bauens steht im Zeichen der Digitalisierung. Prof. Dr.-Ing. Markus König, Inhaber des Lehrstuhls für Informatik im Bauwesen, wurde zum Thema Building Information Modeling (BIM) bei Bauplanungs- und genehmigungsprozessen von dem Unternehmen Haufe interviewt.

Die Digitalisierung von Planungs- und Bauprozessen hat schon seit mehreren Jahren Einzug in politische Debatten gefunden. Seit zwei Jahren läuft auf kommunaler und regionaler Ebene ein Pilotprojekt für ein virtuelles Bauamt, welches als Plattform für Verfahren und Anträge dreier Bundesländer dienen soll. Die Ergebnisse dieses Pilotprojekts sollen die digitalen Entwicklungen von Bauämtern in weiteren Kommunen beeinflussen. Zudem soll die Arbeit des im Bundesinnenministerium angesiedelten "Digitalisierungslabors" in die Erfahrungen miteinfließen. So wird der Digitalisierungsprozess unterstützt, um beispielsweise Planungs- und Bauprozesse und standardisierte Verfahren zu beschleunigen. Sowohl Architekten, Ingenieure sowie Bauherren würden davon profitieren.

Welche Chancen und Herausforderungen die Einbindung von BIM in Bauplanungs- und -genehmigungsprozesse bringen würde, thematisiert Prof. Dr-Ing. König in seinem Interview mit der Unternehmensgruppe Haufe. König betont hier, dass insbesondere der Föderalismus im Bereich von Bau und Planung eine Herausforderung darstellt. Beispielsweise seien unterschiedliche Landesbauordnungen bis hin zu verschiedenen Zuständigkeiten Schwierigkeiten, die in anderen Ländern pragmatischer und stringenter gehandelt werden. König stellt jedoch die positive Resonanz bei seinen bisherigen Kooperationspartnern im Bereich BIM heraus. Zudem berichtet er, dass ab 2020 alle öffentlichen Hochbauten mit BIM geplant und gebaut werden. Eine länderübergreifende Stelle empfindet König als sinnvoll. Die Koordination und Vereinheitlichung dieser Prozesse wäre jedoch nicht leicht umzusetzen, da Ausgaben für den technischen Ausbau eingerechnet werden müssten und die Umstellung der Prozesse ein erhebliches Maß an internen Schulungen erfordern würde.

Weitere Informationen können Sie dem ausführlichen Artikel und Interview hier entnehmen.

Titelbild: ©Roberto Schirdewahn

Projekt BIMSTRUCT gestartet

Am 01. November 2018 ist das Projekt Strukturierte Klassifikationen und Merkmale für die modellbasierte Zusammenarbeit im Infrastrukturbereich, kurz BIMSTRUCT, gestartet. Gefördert wird es für 1,5 Jahre im Rahmen des Modernitätsfonds mFUND des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. 

Im Rahmen des Projektes werden Konzepte zur einheitlichen Strukturierung von Daten zu Bauwerken des deutschen Schienen-, Straßen- und Wasserstraßenbaus in Form von Klassifikationen und beschreibenden Eigenschaften entwickelt. Auf Basis der strukturierten Daten erfolgt der Aufbau von Datenbanken mit Klassifikationen und Merkmalen sowie die Entwicklung von Online- und Offline-Schnittstellen. Die Klassifikationen und Merkmale werden sowohl von öffentlichen Auftraggebern als auch privaten Auftragnehmern im Rahmen von BIM-Projekten genutzt. Darüber hinaus sollen die Ergebnisse in den nationalen und internationalen Standardisierungsprozess einfließen.

Pressemitteilung-BIMSTRUCT