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Erster Platz beim BIMSWARM Hackathon 2021

31.05.2021

Pimp My Ifc

Sieger des diesjährigen Hackathons ist das Team „Die Gebrüder BIM“ vom IIB mit dem Projekt „PIMP MY IFC“. Teammitglieder:innen sind die Masterstudierenden Felix Cleve, Lea Höltgen, Leonie Zimmermann, Malik Müller und Niklas Heyne. Wie der Hackathon dieses Jahr war und woran sie gearbeitet haben, erzählen Leonie, Malik und Niklas im Interview.

BIMSWARM ist ein vom BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) gefördertes Projekt. Ziel ist es eine offene Plattform zur Bereitstellung von zertifizierten Anwendungen, Diensten und Katalogen aufzubauen, um ganzheitlich projektspezifische digitale Wertschöpfungsketten für Bauprojekte bereitzustellen. Im Zentrum steht dabei eine Zertifizierung und Bewertung der Einsetzbarkeit auf Basis herstellerneutraler BIM-Schnittstellen. Da setzt der Hackathon an. Er verbindet seit 2019 den Wettbewerb mit der Chance zur Weiterentwicklung der Plattform, denn durch die Projekte der einzelnen Teams wird die Infrastruktur getestet, Fehler werden gefunden und neue sinnvolle Möglichkeiten zur erfolgreichen Nutzung entwickelt.

Wie lief der Hackathon dieses Jahr ab?

Leonie: Zu Corona-Zeiten fand der Hackathon– anders als 2019 – online statt. Das war natürlich eine andere Atmosphäre als in Präsenz. So haben wir uns in den drei Tagen nur online absprechen können und auch der Austausch mit den anderen Teilnehmenden ging leider verloren. Auch die Support-Sessions mit den BIMSWARM-Partnern waren ausschließlich digital möglich, die haben wir aber nicht wirklich gebraucht. Das zeigt auch, wie sehr sich die BIMSWARM Plattform über die Zeit verbessert hat.

Was habt ihr entwickelt?

Malik: Zu Beginn kann man sich eine Kategorie bzw. einen von fünf Trails aussuchen, zu der man das Projekt entwickelt. Wir haben uns für die „BIM-GIS-Integration“ entschieden. Dabei geht es grob gesagt um die Verzahnung von BIM- und Geoinformationen. Uns ist aufgefallen, dass im BIM-Bereich in der Regel das Datenformat IFC (Industry Foundation Classes) verwendet wird und dieses meist nicht mit entsprechenden Geo-Daten verknüpft ist. Das heißt, anhand der Dateiinformationen lässt sich nicht erkennen, wo sich das Gebäude befindet.

Niklas: Um das zu ändern, haben wir in Kleingruppen an verschiedenen Problemen parallel gearbeitet. Lea und Leonie haben die Kommunikation zwischen der Software und dem BIMSWARM Interface bearbeitet. Malik und Felix haben sich mit dem IFC-Dateiformat auseinandergesetzt, um Informationen entsprechend der gewünschten Funktion darin zu übersetzten bzw. zu schreiben. Ich habe den Plug-In, also „Pimp my IFC“ für QGIS geschrieben. QGIS ist ein Viewer-Programm, womit OpenStreetMap‘s angezeigt werden können. Schlussendlich haben wir die IFC-Dateien mittels einer Tool Chain um Geo-Daten ergänzt. So weiß man beim Verwenden der „neuen“ IFC Datei durch den „Pimp my IFC“ Plug-In wo sich das Gebäude auf einer Karte befindet. Das Ganze ist natürlich als Modellprojekt zu sehen, aber es ist ein Anfang.

Was gefällt euch am Hackathon?

Leonie: Auch wenn man am IIB Lehrstuhl ist, hat man nicht unbedingt was mit den Bauingenieurwissenschaften zu tun. Gerade durch hybride Herausforderungen wie den Hackathon lernt man sehr viel in kurzer Zeit dazu.

Malik: Es ist schön, interdisziplinäre Verfahren und Technologien kennenzulernen.

Niklas: Seine Freizeit mit den anderen Teammitglieder:innen zu verbringen, zu coden und etwas Produktives zu erstellen, dass einen Mehrwert haben kann und zu etwas beiträgt. Der zweite Sieg in Folge bzw. die Titelverteidigung ist selbstverständlich auch eine Motivation.

Pimp My Ifc

Sieger des diesjährigen Hackathons ist das Team „Die Gebrüder BIM“ vom IIB mit dem Projekt „PIMP MY IFC“. Teammitglieder:innen sind die Masterstudierenden Felix Cleve, Lea Höltgen, Leonie Zimmermann, Malik Müller und Niklas Heyne. Wie der Hackathon dieses Jahr war und woran sie gearbeitet haben, erzählen Leonie, Malik und Niklas im Interview.

BIMSWARM ist ein vom BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) gefördertes Projekt. Ziel ist es eine offene Plattform zur Bereitstellung von zertifizierten Anwendungen, Diensten und Katalogen aufzubauen, um ganzheitlich projektspezifische digitale Wertschöpfungsketten für Bauprojekte bereitzustellen. Im Zentrum steht dabei eine Zertifizierung und Bewertung der Einsetzbarkeit auf Basis herstellerneutraler BIM-Schnittstellen. Da setzt der Hackathon an. Er verbindet seit 2019 den Wettbewerb mit der Chance zur Weiterentwicklung der Plattform, denn durch die Projekte der einzelnen Teams wird die Infrastruktur getestet, Fehler werden gefunden und neue sinnvolle Möglichkeiten zur erfolgreichen Nutzung entwickelt.

Wie lief der Hackathon dieses Jahr ab?

Leonie: Zu Corona-Zeiten fand der Hackathon– anders als 2019 – online statt. Das war natürlich eine andere Atmosphäre als in Präsenz. So haben wir uns in den drei Tagen nur online absprechen können und auch der Austausch mit den anderen Teilnehmenden ging leider verloren. Auch die Support-Sessions mit den BIMSWARM-Partnern waren ausschließlich digital möglich, die haben wir aber nicht wirklich gebraucht. Das zeigt auch, wie sehr sich die BIMSWARM Plattform über die Zeit verbessert hat.

Was habt ihr entwickelt?

Malik: Zu Beginn kann man sich eine Kategorie bzw. einen von fünf Trails aussuchen, zu der man das Projekt entwickelt. Wir haben uns für die „BIM-GIS-Integration“ entschieden. Dabei geht es grob gesagt um die Verzahnung von BIM- und Geoinformationen. Uns ist aufgefallen, dass im BIM-Bereich in der Regel das Datenformat IFC (Industry Foundation Classes) verwendet wird und dieses meist nicht mit entsprechenden Geo-Daten verknüpft ist. Das heißt, anhand der Dateiinformationen lässt sich nicht erkennen, wo sich das Gebäude befindet.

Niklas: Um das zu ändern, haben wir in Kleingruppen an verschiedenen Problemen parallel gearbeitet. Lea und Leonie haben die Kommunikation zwischen der Software und dem BIMSWARM Interface bearbeitet. Malik und Felix haben sich mit dem IFC-Dateiformat auseinandergesetzt, um Informationen entsprechend der gewünschten Funktion darin zu übersetzten bzw. zu schreiben. Ich habe den Plug-In, also „Pimp my IFC“ für QGIS geschrieben. QGIS ist ein Viewer-Programm, womit OpenStreetMap‘s angezeigt werden können. Schlussendlich haben wir die IFC-Dateien mittels einer Tool Chain um Geo-Daten ergänzt. So weiß man beim Verwenden der „neuen“ IFC Datei durch den „Pimp my IFC“ Plug-In wo sich das Gebäude auf einer Karte befindet. Das Ganze ist natürlich als Modellprojekt zu sehen, aber es ist ein Anfang.

Was gefällt euch am Hackathon?

Leonie: Auch wenn man am IIB Lehrstuhl ist, hat man nicht unbedingt was mit den Bauingenieurwissenschaften zu tun. Gerade durch hybride Herausforderungen wie den Hackathon lernt man sehr viel in kurzer Zeit dazu.

Malik: Es ist schön, interdisziplinäre Verfahren und Technologien kennenzulernen.

Niklas: Seine Freizeit mit den anderen Teammitglieder:innen zu verbringen, zu coden und etwas Produktives zu erstellen, dass einen Mehrwert haben kann und zu etwas beiträgt. Der zweite Sieg in Folge bzw. die Titelverteidigung ist selbstverständlich auch eine Motivation.