30.01.2026
Digitale Regelwerke für die Planung und Prüfung von Eisenbahnbrücken
Wie lassen sich komplexe technische Regelwerke so aufbereiten, dass sie in digitalen Planungs- und Prüfprozessen nicht nur gelesen, sondern strukturiert angewendet werden können? Genau hier setzt das mFUND-Projekt SmartBridgeRules an. Ziel des Projekts ist es, die bislang überwiegend textbasierten technischen Vorschriften im Eisenbahnbrückenbau digital nutzbar zu machen und damit die Planung, Prüfung und Genehmigung spürbar zu verbessern.
Das Projekt wird im Rahmen der Innovationsinitiative mFUND mit insgesamt 185.935 Euro durch das Bundesministerium für Verkehr (BMV) gefördert.
Herausforderung: Analoge Regelwerke in digitalen Prozessen
In der Praxis müssen Planende und Prüfstellen heute umfangreiche Regelwerke manuell auswerten und interpretieren. Das führt zu hohem Zeitaufwand, wiederholtem Abstimmungsbedarf und vermeidbaren Fehlern. Gleichzeitig schreitet die Digitalisierung der Planung – etwa durch Building Information Modeling (BIM) – weiter voran, ohne dass Regelwerke bislang systematisch in diese Prozesse integriert sind.
Neuer Ansatz: Maschinenlesbare Regeln für BIM-Modelle
SmartBridgeRules verfolgt einen neuen Ansatz: Die Inhalte technischer Regelwerke werden systematisch strukturiert, maschinenlesbar aufbereitet und mit BIM-basierten Planungsmodellen verknüpft. Auf dieser Grundlage entstehen formalisierte Prüfregeln sowie standardisierte Informationsanforderungen für digitale Brückenmodelle.
Anhand realer Brückenmodelldaten wird gezeigt, wie Regelkonformität frühzeitig, nachvollziehbar und teilautomatisiert überprüft werden kann. Erwartet werden eine höhere Planungsqualität, transparentere Prüfprozesse sowie effizientere Genehmigungsabläufe – und damit ein wichtiger Schritt hin zu durchgängig digitalen Planungs- und Prüfverfahren im Eisenbahnbrückenbau.
Die Ergebnisse werden als Open Data veröffentlicht und über die Mobilithek zugänglich gemacht. Damit sollen sie auch über das Projekt hinaus nutzbar sein und Impulse für weitere digitale Anwendungen im Infrastrukturbereich geben.
Starke Partner aus Forschung und Praxis
Projektpartner sind die Ruhr-Universität Bochum, die Technische Universität Dresden und die BUNG Ingenieure AG. Als assoziierte Partner sind die DB InfraGO AG, die DB Systel GmbH und der Verband Beratender Ingenieure (VBI) beteiligt.
Über den mFUND des BMV:
Im Rahmen der Innovationsinitiative mFUND fördert das BMV datenbasierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte für die digitale und vernetzte Mobilität der Zukunft. Die Projektförderung wird ergänzt durch eine aktive fachliche Vernetzung zwischen Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Forschung und durch die Bereitstellung von offenen Daten auf der Mobilithek. Weitere Informationen finden Sie unter www.mFUND.de und daten.plus.
Digitale Regelwerke für die Planung und Prüfung von Eisenbahnbrücken
Wie lassen sich komplexe technische Regelwerke so aufbereiten, dass sie in digitalen Planungs- und Prüfprozessen nicht nur gelesen, sondern strukturiert angewendet werden können? Genau hier setzt das mFUND-Projekt SmartBridgeRules an. Ziel des Projekts ist es, die bislang überwiegend textbasierten technischen Vorschriften im Eisenbahnbrückenbau digital nutzbar zu machen und damit die Planung, Prüfung und Genehmigung spürbar zu verbessern.
Das Projekt wird im Rahmen der Innovationsinitiative mFUND mit insgesamt 185.935 Euro durch das Bundesministerium für Verkehr (BMV) gefördert.
Herausforderung: Analoge Regelwerke in digitalen Prozessen
In der Praxis müssen Planende und Prüfstellen heute umfangreiche Regelwerke manuell auswerten und interpretieren. Das führt zu hohem Zeitaufwand, wiederholtem Abstimmungsbedarf und vermeidbaren Fehlern. Gleichzeitig schreitet die Digitalisierung der Planung – etwa durch Building Information Modeling (BIM) – weiter voran, ohne dass Regelwerke bislang systematisch in diese Prozesse integriert sind.
Neuer Ansatz: Maschinenlesbare Regeln für BIM-Modelle
SmartBridgeRules verfolgt einen neuen Ansatz: Die Inhalte technischer Regelwerke werden systematisch strukturiert, maschinenlesbar aufbereitet und mit BIM-basierten Planungsmodellen verknüpft. Auf dieser Grundlage entstehen formalisierte Prüfregeln sowie standardisierte Informationsanforderungen für digitale Brückenmodelle.
Anhand realer Brückenmodelldaten wird gezeigt, wie Regelkonformität frühzeitig, nachvollziehbar und teilautomatisiert überprüft werden kann. Erwartet werden eine höhere Planungsqualität, transparentere Prüfprozesse sowie effizientere Genehmigungsabläufe – und damit ein wichtiger Schritt hin zu durchgängig digitalen Planungs- und Prüfverfahren im Eisenbahnbrückenbau.
Die Ergebnisse werden als Open Data veröffentlicht und über die Mobilithek zugänglich gemacht. Damit sollen sie auch über das Projekt hinaus nutzbar sein und Impulse für weitere digitale Anwendungen im Infrastrukturbereich geben.
Starke Partner aus Forschung und Praxis
Projektpartner sind die Ruhr-Universität Bochum, die Technische Universität Dresden und die BUNG Ingenieure AG. Als assoziierte Partner sind die DB InfraGO AG, die DB Systel GmbH und der Verband Beratender Ingenieure (VBI) beteiligt.
Über den mFUND des BMV:
Im Rahmen der Innovationsinitiative mFUND fördert das BMV datenbasierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte für die digitale und vernetzte Mobilität der Zukunft. Die Projektförderung wird ergänzt durch eine aktive fachliche Vernetzung zwischen Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Forschung und durch die Bereitstellung von offenen Daten auf der Mobilithek. Weitere Informationen finden Sie unter www.mFUND.de und daten.plus.
