03.08.2026
Am 31.07.2026 hat Benedikt Faltin seine Dissertation mit dem Titel „Automated Reconstruction of Bridge Superstructure Geometry from Drawings“ erfolgreich verteidigt.
In seiner Forschung beschäftigt sich Benedikt Faltin mit einem hochaktuellen Thema: der automatisierten Erstellung digitaler Brückenmodelle aus bestehenden Bauwerksunterlagen. Hintergrund ist die zunehmende Alterung vieler Brücken in industrialisierten Ländern; ein Problem, das effiziente und digitale Planungsprozesse dringend erforderlich macht. Hier setzt Faltins Forschung an. Er entwickelt einen vollständig automatisierten Ansatz, der geometrische Informationen aus pixelbasierten Bauzeichnungen extrahiert und daraus digitale Brückenmodelle generiert. Die Arbeit analysiert bestehende Methoden der Zeichnungsauswertung, identifiziert technische Grenzen aktueller Ansätze, kombiniert OCR und Deep-Learning-Modelle wie YOLOv8, DETR sowie Faster R-CNN und validiert die Ergebnisse anhand eines umfassenden Fallbeispiels. Das Ergebnis: Ein rekonstruierter Brückenüberbau mit einer durchschnittlichen Abweichung von nur rund acht Zentimetern gegenüber einem manuell erstellten Referenzmodell.
Faltins Ansatz schließt eine zentrale Datenlücke im Infrastrukturbereich und schafft die Grundlage für effizientere, digital integrierte Planungs- und Instandhaltungsabläufe. Seine Forschung zeigt, wie KI-basierte Methoden die Digitalisierung bestehender Bauwerksdokumentation voranbringen können - ein Thema, das in den kommenden Jahren weiter an Relevanz gewinnen wird. Die Arbeit wurde von Prof. Markus König (Ruhr-Universität Bochum) als Erstbetreuer und Prof. Yelda Turkan (Oregon State University) als Zweitbetreuer begleitet. Den Vorsitz der Disputation übernahm Prof. Johanna Waimann (Ruhr-Universität Bochum).
Wir gratulieren Benedikt Faltin herzlich zu seiner erfolgreichen Promotion und wünschen ihm für seinen weiteren wissenschaftlichen und beruflichen Weg alles Gute und viel Erfolg.
Am 31.07.2026 hat Benedikt Faltin seine Dissertation mit dem Titel „Automated Reconstruction of Bridge Superstructure Geometry from Drawings“ erfolgreich verteidigt.
In seiner Forschung beschäftigt sich Benedikt Faltin mit einem hochaktuellen Thema: der automatisierten Erstellung digitaler Brückenmodelle aus bestehenden Bauwerksunterlagen. Hintergrund ist die zunehmende Alterung vieler Brücken in industrialisierten Ländern; ein Problem, das effiziente und digitale Planungsprozesse dringend erforderlich macht. Hier setzt Faltins Forschung an. Er entwickelt einen vollständig automatisierten Ansatz, der geometrische Informationen aus pixelbasierten Bauzeichnungen extrahiert und daraus digitale Brückenmodelle generiert. Die Arbeit analysiert bestehende Methoden der Zeichnungsauswertung, identifiziert technische Grenzen aktueller Ansätze, kombiniert OCR und Deep-Learning-Modelle wie YOLOv8, DETR sowie Faster R-CNN und validiert die Ergebnisse anhand eines umfassenden Fallbeispiels. Das Ergebnis: Ein rekonstruierter Brückenüberbau mit einer durchschnittlichen Abweichung von nur rund acht Zentimetern gegenüber einem manuell erstellten Referenzmodell.
Faltins Ansatz schließt eine zentrale Datenlücke im Infrastrukturbereich und schafft die Grundlage für effizientere, digital integrierte Planungs- und Instandhaltungsabläufe. Seine Forschung zeigt, wie KI-basierte Methoden die Digitalisierung bestehender Bauwerksdokumentation voranbringen können - ein Thema, das in den kommenden Jahren weiter an Relevanz gewinnen wird. Die Arbeit wurde von Prof. Markus König (Ruhr-Universität Bochum) als Erstbetreuer und Prof. Yelda Turkan (Oregon State University) als Zweitbetreuer begleitet. Den Vorsitz der Disputation übernahm Prof. Johanna Waimann (Ruhr-Universität Bochum).
Wir gratulieren Benedikt Faltin herzlich zu seiner erfolgreichen Promotion und wünschen ihm für seinen weiteren wissenschaftlichen und beruflichen Weg alles Gute und viel Erfolg.